Diese kleine Blindschleiche wählte die Mauer der Burg zu Schwallungen, in der der Drachenritter an vielen Wochenden mit seiner Familie lebt, zu ihrer Behausung. Sie ist knapp 30 cm lang und von einer bräunlich-schimmernden Färbung.
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Rapagon, das furchtbare Mischwesen aus Adler und Wolf
Im 2. Band der Emil-Saga muß unser guter Emil gegen Rapagon antreten. Das Fabeltier wurde von Herzog Heinrich dem Grimmigen aus dem Brocken „heraufbeschworen“. Gemeinsam mi Hydragona, einem doppelköpfigen Schlangenwesen, verheert Rapagon Thüringen. Ein schwerer Gegener für Emil! Aber keine Angst, liebe Drachenfreunde, unser Emil ist ein ganz tolles Kerlchen. Und: Drachen fürchten sich vor nix!
Rapagon, halb Adler halb Wolf, entsteigt dem Brocken, einem gewaltigen Berg im Harz. Ein Besuch lohnt sich!
Die phantastische Illustration stammt natürlich wieder von Steffen Grosser.
1. Deutsches Drachenmuseum in Furth im Wald
Hallo Emil-Freunde! Heute möchte ich Euch ein tolles Drachenmuseum vorstellen!
In der Ausstellung des 1. DEUTSCHEN DRACHENMUSEUMs geht es um die Mythologie der Drachen, mit dem Drachen als strahlende Gottheit des Ostens, als Geschöpf des Chaos in der westlichen Mythologie und mit dem Drachen in Heldensagen und Heiligenlegenden. Ein großer Teil des Museums widmet sich auch der Geschichte des Further Drachenstichs, des ältesten deutschen Volksschauspiels, welches sich auf die so genannten „Lebenden Bilder“ bei den Fronleichnamsprozessionen bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen läßt. (Quelle 1. Deutsches Drachenmuseum Furth im Wald)
Informationen zum gewaltigen Further Drachen, der ein riesiger Roboter ist, findet Ihr unter www.further-drache.de Das müßt Ihr Euch unbedingt ansehen! Gaaaaanz grooooße Klasse und drachenstark!
Fauch, Schmauch, Drachenzahn! Das ist Egon der Gute. Mein Lieblingsverwandter um sechs Ecken herum!
Michael Kirchschlager und Steffen Grosser
Die Idee zu „Emil aus der Drachenschlucht“ wurde schon vor über zehn Jahren geboren. Damals gab es aber noch keinen Kinderbuchverlag in Thüringen, so daß Michael Kirchschlager (Autor) und Steffen Grosser (Illustrator) das Projekt in die Schublade steckten. In den letzten Jahren baute Steffen Knabe aber wieder den altbekannten Knabe Verlag Weimar auf, der mit Unterbrechungen seit 1932 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Jetzt war die Zeit reif für unseren Emil und wir freuen uns, daß er so gut gelungen ist.
Michael Kirchschlager arbeitet selbst als Verleger und gibt Sachbüchern zur thüringischen Geschichte heraus. Er hat schon über 40 Bücher veröffentlicht. Manchmal geht er in Rüstung auch auf Ritterschlachten oder hält Buchlesungen.
Klosterbruder Wolfgang
Nachdem Emil Arnstadt und das Revier des Adlers Rapax hinter sich gelassen hatte, gewahrte er im Norden eine noch größere Stadt – Erfurt! Mit kräftigen Flügelschlägen steuerte er direkt auf einen Berg zu, wo ein kleines Menschlein gerade damit beschäftigt war, in einem Schlammloch zu wühlen. Emil flog langsam und leise heran und setzte sich unbemerkt neben den Mann, der mit einem löffelartigen Stiel in der klebrigen Masse rührte.
„Was machst du denn da?“, fragte Emil unumwunden und hatte völlig vergessen, dass er sich den Menschen nicht zeigen sollte.
Allein in der Schlucht
Als der kleine Emil aus seinem Schlaf erwachte, war er zunächst erstaunt. Der Sumpf war weg und kein fauliger Gestank zog mehr in seine Nase. Er befand sich in einer schmalen Schlucht mit steilen und hohen Steinwänden. Ein kleines Flüsschen, welches klares frisches Wasser führte, floss in der Mitte der Schlucht hindurch. Nun sah er sich erschrocken um. Das ist ja gar nicht unser Moor, dachte er, und Mama ist auch nicht zu sehen. Weiterlesen
Bildergalerie
Noch mehr Bilder von unserem tapferen Emil gibt es hier!
Am Anfang ist unser Emil noch ganz traurig, weil er in der Drachenschlucht seine Mama so vermißt.
Aber dann kommt er ganz schnell in Fahrt, selbst wenn das den Rhönschafen und dem Ziegenherzchen gar nicht gefällt.
Und Emil fürchtet weder Fieslinge noch Schurken!!!
Der Autor der Emilsaga, Michael Kirchschlager, als Mönchsritter des Deutschen Ordens in einer Rüstung des frühen 15. Jahrhunderts.
Und hier mit meinen neuen Eisenhandschuhen…
Mit den Kindern der Evangelischen Grundschule in Eisenach (oben)
und in Gotha (unten).
Prinzessin Jutta von Thüringen
Unser Emil hat von seiner Mama schon viel von Prinzessinnen gehört, aber noch keine gesehen. Dann trifft er bei einem seiner Rundflüge durch Thüringen auf eine richtige, hübsche Prinzessin! Doch sie wurde von einem Fiesling und Schurken eingekerkert.
Bei der Prinzessin handelt es sich um Jutta Claricia von Thüringen, die tatsächlich gelebt hat. Im Jahre 1168 erbaute sie die berühmte Runneburg in Weißensee.
Ihr Mann war ebenfalls ein berühmter Ritter und Landgraf. Man nannte ihn Ludwig den Eisernen, weil er immer im Kettenhemd herumlief, aus Angst vor Meuchelmördern. Denn da er sehr viel Gutes für sein Volk tat, haßten ihn viele adlige und reiche Herren, die sein Volk knechteten und unterdrückten. Der Sage nach spannte er den Adel Thüringens auf dem Edelacker bei der Neuenburg vor den Pflug, damit sie spüren konnten, wie hart die Arbeit des bäuerischen Volkes war.
Ein Sohn des Landgrafen Ludwig II. von Thüringen hieß ebenfalls Ludwig. Er kämpfte wie ein Held in der Schlacht bei Weißensee im Jahre 1180, die die historische Grundlage für den zweiten Teil der Emilsaga bildet. Damals traf das Ritterheer der Thüringer auf die Armee Heinrichs des Löwen, des Herzogs von Bayern und Sachsen, und verlor.
Wie alle Illustrationen der Emilsaga, so stammt auch dieses Bild von Steffen Grosser. Ein Teil der weiteren Emilsaga spielt auf dem Schloß der Prinzessin Jutta am Weißen See. Dahinter verbirgt sich die Runneburg in Weißensee.
Die Runneburg zählt zu den bedeutendsten Burgen des deutschen Mittelalters und war einst die Heimstatt des berühmten Runneburgvereins.
Einst stand hier auch einmal die größte Steinschleuder der Welt, aber der Runneburgverein mußte sie leider verkaufen.
Schurken und Fieslinge
Gleich im ersten Teil der Emilsaga bekommt es unser kleiner Drachen mit einem richtig fiesen Schurken zu tun. Gemeint ist Graf Friedrich von Beichlingen, der die schöne Prinzessin Jutta entführt hat.
Doch Emil wäre kein richtiger Drachen, wenn er mit dem nicht fertig werden würde! Vorher aber entbrennt ein gefährlicher Kampf, denn der schurkische Burggraf funktioniert einen Bratspieß aus der Burgküche zum Riesenarmbrustbolzen um!
Aber wie die meisten Fieslinge und Schurken, sind die auch noch feige und hinterhältig!























