Wieder Drachenlesungen möglich!

Am 8. März 2022 erwachte der Drache Emil aus seinem Schlaf. In der Thomas-Mann-Grundschule in Erfurt (Staatliche Grundschule 2) erzählte der Ritter Michael den Grundschülern von den Abenteuern des Drachen Emil. Nachdem der Drache die Prinzessin Jutta aus den Fängen eines schurkischen Grafen befreit hatte, schenkte ihm für diese Heldentat Landgraf Ludwig der Eiserne in Thüringen die Drachenschlucht samt Drachenhöhle bei Eisenach. Emil verfiel nun in einen langen Schlaf, aus dem er nach 12 Jahren geweckt wurde. Ein kleines Mädchen, das Ziegenherzchen, hatte ihn durch kitzeln in der Nase „aufgemuntert“. Doch was die Kleine dem Drachen erzählte, versetzte ihn in großen Zorn. Sein Land, sein Volk war angegriffen worden, von einem bösartigen Herzog, zwei üblen Fabeltieren und einem Heer gewissenloser Söldner. Nur noch wenige Ritter verteidigten die Burg der Landgräfin Jutta am Weißen See. Dorthin waren alle Frauen und Kinder Thüringens geflohen, denn der Landgraf samt allen Männern leistete dem Kaiser Rotbart Gefolgschaft in Italien. Doch der bösherzige Herzog Heinrich hat die Rechnung ohne den Mut eines kleinen Mädchens und die Kraft eines Drachen gemacht. Emil rettet Thüringen! Leider ist diese Geschichte aktueller denn je.

Anfragen einfach an Michael Kirchschlager, Email: info@verlag-kirchschlager.de

Bücher lesen statt Lesungen ….

Liebe Drachenfreunde! Leider fallen viele Drache Emil Lesungen in der nächsten Zeit aus; aber das ist kein Grund traurig zu sein! Nutzt die Zeit und lest Bücher! Hier gibt es Leseproben und auch Buchbestellungen sind über das Internet jederzeit möglich und werden ausgeliefert. Dazu gibt es bei jeder Bestellung auf unserem Verlagsshop (www.verlag-kirchschlager.de) http://www.verlag-kirchschlager.de noch Aufkleber, Poster, Lesezeichen dazu! Und auf meinen Facebook-Seiten Michael Kirchschlager und Drache Emil gibt es bald Lesungen als Video! Bleibt alle gesund und munter, bis bald Euer Drachenritter Michael Kirchschlager

Und wie Ihr sehen könnt, geht ein blödes Virus auch nicht durch eine gute „Hundsgugel“ („Hundeschnauze“, rechter Helm)!

Emil bei den Wikingern – eine Rezension von Axel Eger (TA v. 20.12.2019)

Drachen haben auch Gefühle! Emil sagt das zu Brunhilda aus dem hohen Norden, an dessen Feuern die Sage von Sigurd, dem Drachentöter, so gern erzählt wird. Und Emil, der kleine Drache aus Thüringen, beschreibt mit seinem kessen Imperativ zugleich den Kern dieser Geschichte. Denn was Michael Kirchschlager im fünften Band der Saga aufgeschrieben hat, ist ein gefühlvoll erzähltes Abenteuer voller Herz, das Steffen Grosser mit ebenso schöner Illustration bereichert. Es gibt nur wenige Autoren für das Lesealter des jungen Schulkindes. Kirchschlager, studierter Historiker, meistert den Spagat zwischen spannender Unterhaltung und unaufdringlich vermitteltem Wissen. Das Mauersegler im Fluge schlafen können und wer die Berserker sind, erfährt der Leser en passant. Zum Schluss hört Emil den Gesang seiner Drachenmama:

Was wollen wir sein? – Grob oder fein?

Was können wir sein? – Dunkel oder rein?

Was werden wir sein? – Das bestimmen wir allein.

Emil hat seine Bestimmung gefunden. Mit einem Lächeln malt er eine Sonneblume tief in den Basalt. Es ist ein Lächeln, wie es im Buche steht.

Schulprojekte mit dem Ritter Michael – Mittelalter – Ritter – Drachen – Burgfräulein

Immer wieder beliebt sind meine Schulprojekte zum Thema Mittelalter. Worum geht es mir? Und was kann man alles machen?

Mein Schulprojekt möchte Grundschulkinder der unterschiedlichen Klassenstufen mit der Zeit und der Geschichte der Ritter, Drachen und Burgfräulein, ihrer Heimat und weiterführend mit dem Alltagsleben der Menschen im Mittelalter in theoretischer und praktischer Weise vertraut machen. Um Faszination für diese Epoche zu erzeugen, werden das Leben der Ritter und sagenhafte Gestalten (Drachen, Feen, auch Hexen) zum Leben erweckt. Dabei sind der Gestaltungs- und Schöpfungskraft der Kinder keine Grenzen gesetzt. Es werden Geschichten erdacht, aufgeschrieben, vorgelesen (Schreibwerkstatt), Bilder gezeichnet, ein Museum samt Restaurierungswerkstatt eingerichtet, Burgen und Kathedralen gebaut und es wird mittelalterlich gekocht.

Folgende Schwerpunkte – in Zusammenarbeit mit den Lehrern – werden angeboten. Michael Kirchschlager leitet die Schreibwerkstatt, die Restaurierungswerkstatt und das mittelalterliche. Kochen.

Schreibwerkstatt etc.

  1. bis 4. Schreibwerkstatt / Buchillustration / Plakatgestaltung / Burgen- Kathedralenbau.

Zu 1. Hier werden die Kinder zum Schreiben einer Fantasygeschichte zum Thema Ritter / Drachen / Burgfräulein ermutigt, angeleitet und begleitet (von Michael Kirchschlager und dem jeweiligen Klassenlehrer).
Im Vorfeld können die Kinder das jeweilige Buch mitbringen, welches ihr Lieblingsbuch ist oder welches sie gerade lesen oder anschauen.

  1. Buchillustration / Bildergalerie: Parallel dazu werden Kinder, denen das Schreiben einer Geschichte oder eines Gedichtes schwerfällt, zum Zeichnen und Malen ermuntert. Die Bilder werden im Rahmen einer Bildergalerie ausgestellt
  2. Plakatgestaltung: Gleichzeitig können und sollen die Kinder Poster gestalten, die für die mittelalterliche Abschlußfeier „Ritter / Drachen / Burgfräulein“ werben.
  3. Burgenbau: Hier bauen die Kinder aus bunter Pappe Burgtürme, Burgmodelle und bemalen sie. Die Burgen werden dann ebenfalls ausgestellt im „Burgenmuseum“. Oder: Holzburgenbau, Burgenbau aus Holzklötzchen, können beim Abschlußfest verkauft werden.

Restaurierungswerkstatt

Die Kinder werden durch Michael Kirchschlager an die Materialien Eisen (handgeschmiedete Helme, Rüstungsteile und Schwerter), Holz (Schilde) und Leder (Lederriemen, Schlangenhaut eines Python/Drachen) herangeführt. Dabei sollen die jeweiligen Teile (pro Teil ein Kind) restauriert bzw. gepflegt werden. Die Eisenteile werden geölt und mit feinen Schleifschwämmen poliert.

In einer zweiten Phase werden die Exponate beschriftet, wobei die Kinder über die jeweiligen Exponate Hintergrundwissen erfahren und selbst in Bücher recherchieren müssen.

Die Kinder sollen zudem in die Lage versetzt werden, den Eltern bei der Abschlußfeier die Exponate sowie deren Restaurierung zu erklären (Museumsführer).

Die fertig restaurierten Exponate werden dann in einem großen Klassenraum gleich einem Mittelalter-Museum ausgestellt und präsentiert.

Mittelalterliche Küche: Unter Anleitung von Küchenmeister Michael, dem Küchenmeister der arte / MDR-Produktion „Abenteuer Mittelalter“ kochen 8 bis 10 Kinder zur Abschlußfeier eine Mittelaltersuppe (Gemüse). Je nach Anzahl der Kinder muß die Küchentruppe aufgestockt werden, jeweils zu drei, vier Kindern sollte eine Erwachsener dabei sein (Eltern oder Lehrer). Achtung: Das Mittelalter lebte gesund ohne Cola, leider aber auch ohne Kartoffel, die kam etwas später.

Abschlußfeier

Bei Rückfragen rufen Sie mich gerne an!

Michael Kirchschlager, 99310 Arnstadt, Ritterstraße 13
Tel 03628 44049
Fax 03628 44049
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Neu: Emil bei den Wikingern – 5. Band der Emil-Saga

Liebe Drachenfreunde! Endlich ist es soweit: der 5. Band unserer Emil-Saga ist erschienen!

Was bisher geschah …

Der König der Trolle, Frott der Hässliche, verfolgt einen finsteren Plan: Mithilfe eines Erdrachen will er die Weltherrschaft an sich reißen. Durch die Dummheit eines Wals gelangt er in den Besitz eines Dracheneies. Außerdem nimmt er Emils Mama gefangen. Sie soll das Ei des Erddrachen ausbrüten.
Emil macht sich auf, seine Mama zu befreien. Mit viel Witz und Geschick gelingt es ihm, die Trolle zu bezwingen. Die Trolle wiederum sind von der Schönheit und der Stärke der Drachen begeistert. Trolle und Drachen schließen einen ewigen Frieden. Doch Emils Abenteuer gehen weiter: Noch immer muss Emils Papa einem grausamen Wikingerkönig dienen. Emil bricht auf, um ihn zu suchen, und findet dabei weit mehr als seinen Papa …

Im Reich der Wikinger herrscht der grausame König Ragnar. Umgeben von furchteinflößenden Kriegern führt dieser ein Schreckensregiment. Auch Emils Papa muss ihm dienen. Doch Emil ist entschlossen, Ragnars Herrschaft zu beenden. Die Leser des 5. Emilbuches begleiten den liebenswerten Drachen Emil auf eine abenteuerliche Reise ins Land der Nordmänner. Er lernt sonderbare Wesen und schöpferische Menschen kennen. Aber um seinen Papa zu retten, muss ihm ein Wunder gelingen …

Hardcover, 60 Seiten, zahlreiche Illustrationen, Preis: 12,80 Euro.

Ein grimmiger Nordmann mit Axt, im Kettenhemd und typischem Wikingerschild (darauf ist die Midgardschlange zu sehen)

Schon seit 2016: Drache Emil sagt JA zum Umweltschutz – UMWELTSIEGEL

Liebe Drachenfreunde! Aufgrund einer immer weiter um sich greifenden weltweiten Umweltzerstörung habe ich schon 2016 beschlossen, meine Emilbücher auf umweltfreundlichem Recyclingpapier drucken zu lassen (viele Bilder auch auf www.facebook.com/Drache.Emil. Dieses Papier ist zwar teurer als „normales“ Papier, aber in seiner Qualität nicht schlechter (der Preis pro Buch wird deshalb aber nicht angehoben). Ganz im Gegenteil! Das Lesen macht unter dem Aspekt des Umweltschutzes sogar mehr Spaß. So erging es mir jedenfalls. Und um noch mehr Menschen – alle großen und kleinen Leser – für die Sache des Umweltschutzes zu begeistern, werben wir mit dem Drachen Emil und seinem UMWELTSIEGEL.

Emil_Umweltsiegel

Leseprobe: Brunhilda, die Skaldin

Nachdem sich Emil von Thor dem Donnergott samt seinen beiden Ziegenböcken gebührend verabschiedet hatte, flog er in Richtung Süden, ganz so, wie es ihm Thor gesagt hatte. Nach kurzer Zeit erreichte er den See, der aus der Luft einem Auge glich. Um sich ein bisschen abzukühlen, stürzte er sich wagemutig in die Fluten. Gleichzeitig schnappte er sich ein gutes Dutzend edelster Maränen. „Ihr schmeckt wirklich lecker, ihr kleinen Fischchen“, dachte Emil und glitt immer weiter in die Tiefe. Der Grund des Sees sah gruselig aus und ähnelte einem zusammengerollten Igelbalg. Dicht an dicht ragten spitze Baumstümpfe aus dem felsigen Seeboden. Der See selbst vertiefte sich kegelförmig wie ein umgedrehter Vulkan.
Als Emil nach einem kurzen Tauchgang wieder zur türkisfarbenen Wasseroberfläche aufstieg, fiel sein Blick auf eine kleine Wiese am Rand des Sees. Dort saß, angelehnt an einen morschen Baumstumpf, ein junges Mädchen mit weißblondem Haar. Sie schien zu schlafen, denn ihre Augen waren geschlossen.
‚Eine Prinzessin!‘, schoss es dem Drachen Emil durch den Kopf. ‚Ja, es muss eine Prinzessin sein, denn sie riecht sooo gut!‘ Emil schwamm behutsam und ohne größere Wellen zu verursachen näher an die Schlummernde heran. Vorsichtig streckte er seinen Hals aus, immer weiter, aber bedächtig, denn er wollte das zarte Wesen nicht wecken oder gar erschrecken. Dass der Anblick eines Drachen erschreckend auf Mensch und Tier wirkt, wusste er aus Erfahrung. Emil schob seine Nase ganz dicht an des Mädchens Füße.
‚Ja, eine Prinzessin!‘, freute sich Emil gedanklich. ‚Zweifellos, denn die Füße von Rittern und Bauern riechen anders, erbärmlich sogar. Die kenne ich. Von den Stinkefüßen der Trolle ganz zu schweigen!‘
Plötzlich spürte er, wie er sich mit einem seiner spitzen Eckzähne in etwas verfangen hatte. Ist das … ein Kettenhemd?! Emil erschrak ganz gewaltig. ‚Ein Mädchen im Kettenhemd!‘, schoss es ihm durch die Kopfschuppen, die steil aufragten, ‚wie peinlich!‘ Und wie er noch mit aller Vorsicht und Geschicklichkeit versuchte, der verzwickten Lage Herr zu werden, blinkte es silbern zwischen seinen Augen auf.
„Schön still bleiben! Nicht bewegen!“, fauchte das Mädchen furchtlos und hielt Emil mit seinem Schwert auf Abstand. „Wenn du glaubst, mich verspeisen zu können, irrst du dich gewaltig. Ich spalte dir den Schädel, noch ehe du nach deiner Mama rufen kannst!“
Emil rollte verlegen mit den Augen.
„Ich will dich nicht fressen.“
„Wenn du mich nicht fressen willst, was willst du dann?“
„Ich hänge fest. Ich wollte nur ein bisschen an dir riechen.“
„An mir riechen? Den Schwachsinn soll ich dir glauben?“
Emils Nase begann kleine Rauchwölkchen auszustoßen.
„Spuckst du Feuer, steche ich zu“, drohte das Mädchen mit fester Stimme und sah den Drachen mit seinen blauen Augen und seinen zusammengekniffenen schwarzen Augenbrauen an.
„Fauch, schmauch, Drachenzahn, ich bin der Drache Emil, Freund der Tiere, Menschen und sogar der Trolle. Ich stecke fest, weil ich ein Dummkopf bin.“
„Ha, sehr gut! Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Ich bin Brunhilda, eine Skaldin.“
„Eine Skalpin?“ Emil erschrak etwas.
„Eine Skaldin, du Dummkopf – eine Dichterin, eine Verfasserin großer Epen und herrlicher Heldenlieder. So etwas wie du ist mir noch nie untergekommen. Vielleicht baue ich dich in mein neues Lied ein, an welchem ich gerade arbeite.“
„Die Lieder der Menschen können sehr lang sein. Vielleicht befreist du mich zuerst?“
Brunhilda lachte. „Das ist gut! Ich, ein Mädchen, befreie den Drachen! Das glaubt mir keiner!“ Und mit diesen Worten drückte Brunhilda den Drachenzahn aus ihrem Kettenhemd.
„Bist ein recht hübsches Kerlchen, Drache Emil“, gestand Brunhilda und richtete sich auf.
„Danke“, fauchte der Drache Emil, „du bist auch ein hübsches Ding!“
Brunhilda verneigte sich höflich und rückte ihren Helm zurecht.
„Um was geht es denn in deinem neuen Lied?“, wollte Emil wissen.
„Ich dichte gerade ein großes Lied auf den jungen König Sigurd.“
„Du kennst Sigurd?“ Emil platschte mit den Flügeln auf die Seeoberfläche. „Kennst du auch seinen Vater, Ragnar?“
„Ich kenne beide, Sigurd und Ragnar. In meinem Lied wird Sigurd einen Drachen töten. Deshalb nenne ich es ‚Sigurd der Drachentöter‘.“
Emil teilte Brunhildas überschwängliche Freude über diesen Titel ganz und gar nicht.
„Immer wollt ihr Menschen uns nur aufspießen, erschlagen, durchbohren. Drachen haben auch Gefühle! Ich habe eine Mama und einen Papa. Mein Papa hat Ragnar erst groß gemacht, und das nicht freiwillig. Ihr nennt Ragnar einen großen König. Wie dumm! Er bringt ganze Sippen um und ihr verehrt ihn. Ich glaube auch nicht, dass Sigurd einen Drachen töten würde, denn ich weiß, dass er einen Drachen zum Freund hat – meinen Papa!“
Brunhilda errötete. Sie kniete sich nieder und umfasste Emils Drachennase.
„Du hast recht. Ich bin dumm. Sigurd und der große Drache sind Freunde. Täglich treibt es die beiden auf die See hinaus. Ich werde mein Lied umschreiben!“
„Na, ganz so schlimm steht es mit deinem Verstand nun auch wieder nicht“, fauchte Emil besänftigend. „Wo finde ich denn die beiden?“
„Man erzählt sich, dass es Sigurd und den Drachen oft nach Isenland treibt, dorthin, wo die Vulkane brodeln.“
„Fauch, schmauch, Drachenzahn, dann weiß ich, wo ich sie finden kann! Ich danke dir, große Dichterfürstin, und vergiss niemals: Drachen haben Gefühle!“
Brunhilda lachte. „Nein, das vergesse ich bestimmt nicht. Mach’s gut, Emil, und viel Glück!“
Emil erhob sich in die Lüfte und verschwand.